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  1. Tag 1: Vom Schwarzsee zum Gross Schwyberg
  2. Tag 2: Über den Gantrisch-Panoramaweg
  3. Tag 3: Über die Gurnigelpass zum Zielpunkt
  4. Tipps für Dein erstes Zelt-Trekking

Drei Tage lang zu Fuß und mit dem Rucksack durch die Schweizer Voralpen, beginnend am Schwarzsee im Kanton Freiburg und endend am Gurnigelpass im Naturpark Gantrisch im Kanton Bern. Diese etwa 37 Kilometer lange Route entlang atemberaubender Panoramawege ist ideal für alle, die gerne von einem Zeltcamp zum nächsten wandern, dabei legal wildcampen und die Faszination Fernwanderung erleben möchten.

Dieser Blogbeitrag ist in Zusammenarbeit mit Nomady entstanden. Auf dieser Plattform für naturnahe Camps findet Ihr die schönsten Plätze bei privaten Gastgebern in der Schweiz, Italien, Österreich und Deutschland und könnt sie direkt online buchen.

  • So funktioniert Nomady

    Das Konzept ist so einfach wie faszinierend: Nomady Camps sind naturnahe Übernachtungsplätze, die sich an malerischen Orten in der Natur befinden. Unterschieden wird zwischen Camping und Unterkünften. Deshalb findet man bei Nomady Camps für Zelte, Camping-Busse oder Wohnmobile aber auch Hütten, Tipis, Yurten, Schlaffässer, Betten unter freiem Himmel und weitere spezielle Unterkünfte.

    So ermöglicht es Nomady auch, legal wild zu campen – unter dem funkelnden Sternenhimmel zu schlafen, umgeben von der unberührten Schönheit der Natur, ohne dabei gegen Gesetze zu verstoßen. Dank Nomedy können Camper und Naturliebhaber nun bedenkenlos die Natur erkunden und dabei das Gefühl von Freiheit und Abenteuer genießen. Und das Beste: Die Plätze sind alle direkt online buchbar.

    Einfach ausprobieren

    Das Logo von Nomady

In der Schweiz lassen sich viele Wandergebiete per Zug erreichen. Das ermöglicht die einfache An- und Abreise bei Mehrtageswanderungen wie dieser.

Tag 1: Vom Schwarzsee zum Gross Schwyberg

Unsere Rucksäcke sind schon gepackt, als wir uns am ersten Tag auf den Weg machen. Die Tagesetappe beträgt acht Kilometer mit 660 Höhenmetern und wird etwa drei Stunden in Anspruch nehmen – ein perfekter Einstieg für unsere Mehrtagestour.

Wir starten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Schwarzsee in den Freiburger Voralpen. Die Landschaft wird zunehmend ländlicher und hügeliger, bis wir schließlich den malerischen Bergsee erreichen. Mit reichlich Zeit im Gepäck unternehmen wir zunächst einen halbstündigen Abstecher zum Seeweidbach Wasserfall. Wer noch Proviant benötigt, kann sich im Hofladen Fäschtus Biohüttli direkt bei der Bushaltestelle Schwarzsee Campus eindecken.

Trotz einer optimierten Packliste (siehe unten) kommt einiges an Gepäck mit auf die dreitägige Trekkingtour.

Unser Aufstieg führt uns über Weiden und durch verstreute Bäume hinauf zur Schwyberg-Kette. Nach etwa einer Stunde erreichen wir Fuchses Schwyberg, wo wir eine großartige Aussicht auf die umliegenden Gipfel genießen können. Die neu renovierte Berghütte bietet in der Sommersaison von Donnerstag bis Sonntag Erfrischungen.

Nach einem kurzen Anstieg haben wir den größten Teil der Höhenmeter hinter uns und wandern auf dem Grat weiter in Richtung Gross Schwyberg. Dort schlagen wir unser erstes Camp auf. Vom Aussichtspunkt oberhalb haben wir eine 360-Grad-Sicht auf 13 der 26 Schweizer Kantone.

Unser Abendessen kochen wir selbst, doch wer von Dienstag bis Sonntag anreist, kann im Restaurant der Alphütte lokale Spezialitäten wie Rösti, Flammkuchen, Fondue oder Käseschnitten genießen. Danach geht es kurz unter die Dusche und früh ins Zelt, um Energie für den nächsten Tag zu tanken.

Tag 2: Über den Gantrisch-Panoramaweg

Ein früher Start lohnt sich, besonders wenn das Wetter mitspielt und ein magischer Sonnenaufgang bevorsteht. Unsere zweite Tagesetappe ist mit 19 Kilometern und 1000 Höhenmetern die längste und beginnt direkt nach dem Frühstück.

Der Abstieg führt uns über grüne Wiesen und durch kleine Wälder zum Bergrestaurant Gurli und weiter hinab bis zum Zollhaus und der Sense. Nach einer kurzen Pause am Flusslauf beginnt der Aufstieg auf dem Gantrisch-Panoramaweg.

Wir steigen vorbei an Bauernhöfen und Alp-Betrieben, bis wir den Grat erreichen. Der Blick zurück bietet eine Aussicht bis zum Schwarzsee, während vor uns die Gantrischkette mit Nüneneflue, Gantrisch, Bürgle und Ochse auftaucht. Weiter entfernt sind die schneebedeckten Alpengipfel sichtbar.

Auf dem Grat gibt es mehrere Aussichtspunkte mit Feuerstellen, die sich für eine Mittagspause anbieten. Gut gestärkt erreichen wir den Gäggersteg, einen Waldwipfelpfad, an dessen Fuß sich die Natur langsam vom Orkan Lothar von 1999 erholt.

Kurz nach dem Steg verlassen wir den Panoramaweg und laufen hinunter zum Schwefelbergbad zu unserem zweiten Camp Übernachten im Naturpark Gantrisch. Nach der langen Wanderung kochen wir unser Abendessen über dem Feuer und genießen ein lokales Bier aus dem Camp-Laden. Auf Voranmeldung kann man im Camp die Sauna nutzen oder im Hotpot entspannen, bevor es müde und zufrieden ins Zelt geht.

Für Nachteulen: Im Naturpark Gantrisch wird die Nachtdunkelheit geschützt. Der Park wurde als schweizweit erstes Gebiet mit dem internationalen Label ›Dark Sky Park‹ ausgezeichnet – perfekt, um den Nachthimmel zu betrachten.

Alternative Weg-Variante: Wem die 19 Kilometer und 1000 Höhenmeter zu viel sind, kann die 5 Kilometer bis zum Zollhaus laufen und von dort den Bus zum Schwefelbergbad nehmen. Der Bus fährt jedoch nur zweimal täglich. Ohne Gepäck lassen sich vom Camp aus gemütliche Wanderungen unternehmen oder einfach die Natur genießen.

Nahaufnahme von Wanderstiefeln beim Überqueren von Steinen an einem fließenden Bach

Unser Schuh zur Tour: Der HANWAG Nazcat II GTX

So sieht ein klassischer Trekkingschuh für Mehrtagestouren und Weitwanderungen aus: Die überarbeitete Version des HANWAG Nazcat ist ausgestattet mit wasserdichter Gore-Tex Membran sowie robustem und pflegeleichtem Nubukleder. Seine Vibram Fuoraska Sohle mit tiefem Profil und ausgeprägter Absatzfront sorgt für Griffigkeit und guten Halt in unwegsamem Terrain.

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Der Naturpark Gantrisch liegt größtenteils im Kanton Bern. Höchster Berg ist der Namensgeber Gantrisch mit 2176 Metern.

Tag 3: Über die Gurnigelpass zum Zielpunkt

Nach einem gemütlichen Frühstück geht es weiter hinauf zum Gurnigelpass. Von dort folgen wir dem Panoramaweg bis Gurnigel Bad, wo sich die Bushaltestelle für die Heimreise befindet.

Alle Daten und Online-Karten: Die Tour bei OutdoorActive

Blühende Leidenschaft: Eine Trekkingtour mit Wildcampen in der Schweiz macht Lust auf mehr.

Tipps für Dein erstes Zelt-Trekking

  • Campsite-Auswahl und Vorbereitung: Informiere Dich unbedingt im Voraus über die Wildcamping-Bestimmungen der Region! Der Touring Club Schweiz hat eine Übersicht zu den Länderbestimmungen von Europa. Falls kein Wildcamping erlaubt ist, kannst Du ein Nomady Naturcamp oder einen Campingplatz buchen.
  • Packliste optimieren: Packe leicht, aber vergiss nicht die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände. Ein gutes Trekkingzelt, eine warme Isomatte und ein Schlafsack, der für die erwarteten Temperaturen geeignet ist, sind essenziell.
  • Ein nahrhaftes und warmes Frühstück: Porridge ist beim Trekking der perfekte Start in den Tag. Vorbereitung: Mische im Voraus Haferflocken, mit Milchpulver und nach Bedarf z.B. mit etwas Zimt, getrockneten Früchten usw. in einem Beutel. Am Morgen heißes Wasser kochen und mit dem Beutelinhalt vermengen, etwas ziehen lassen und noch warm genießen! Das gibt Power für den Tag.

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