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Hongkong hat 7,5 Millionen Einwohner und so viele Hochhäuser wie keine andere Stadt. Umso erstaunlicher ist es, dass man in Hongkong hervorragend wandern kann – mit sensationellen Ausblicken auf die Skyline und die grünen Inseln ringsum.

In diesem Artikel erklären wir Dir, was das Wandern in Hongkong so besonders macht. Wir beantworten die wichtigsten Fragen und verraten unsere 5 Lieblings-Wanderungen in Hongkong.

  1. Wie läuft ein typischer Wandertag in Hongkong ab?
  2. Wie sind die Wanderwege in Hongkong?
  3. Wann ist die beste Reisezeit für Hongkong?
  4. Die besten Wandertouren in Hongkong
  5. Tour #1: Rundweg am Victoria Peak
  6. Tour #2: Über den Dragon’s Back
  7. Tour #3: Zur Aussichtskanzel Lion Rock
  8. Tour #4: Auf dem MacLehose Trail
  9. Tour #5: Traumwanderung auf Lamma Island
  10. Weitere Sportmöglichkeiten in Hongkong
  11. Leider ein teures Vergnügen
  12. Fazit: Wenn Du nach Hongkong kommst, bring Wanderschuhe mit!

Wohl nirgendwo sonst auf der Welt liegen die Faszination einer pulsierenden Metropole und Naturgenuss so nah beieinander wie in Hongkong. Die größtenteils mit Hochhäusern bebaute chinesische Megacity ist eingebettet in bis zu 950 Meter hohe, meist bewaldete Berge und eine Küstenlandschaft mit zahlreichen Inseln.

Das Zentrum erstreckt sich über die Halbinsel Kowloon und die gegenüberliegende Hong Kong Island. Sowohl auf der Insel als auch auf dem Festland kann man gleich hinter den Wolkenkratzern loswandern. Zahlreiche ausgeschilderte und meist auch befestigte Wanderwege führen in die grünen Hügel, oft auch über eine Hügelkette zu einsamen Badebuchten. Auch die vielen Nebeninseln von Hongkong bieten hervorragende Wandermöglichkeiten.

Eine Besonderheit sind die vielen Ausblicke von den Wanderbergen auf die Hochhäuser der Stadt. Die Kombination aus Landschaft, Megacity und Meer macht Hongkong einzigartig auf der Welt.

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1. Wie läuft ein typischer Wandertag in Hongkong ab?

Wir haben uns für unsere Wanderwoche in Hongkong zwei Hotels mitten im Zentrum, auf Hong Kong Island genommen. Denn insbesondere abends wollen wir das pralle Leben in dieser asiatischen Metropole genießen, mitsamt dem Lichtermeer, den unzähligen Geschäften – von Gemüse bis Gucci – und mit dem einzigartigen kulinarischen Angebot dieser Weltstadt.

Morgens steigen wir meist in eine U-Bahn. Der öffentliche Nahverkehr in Hongkong funktioniert hervorragend. Mit Bahnen, Bussen und Fähren erreicht man problemlos auch die abgelegeneren Wandergebiete. Je nach Entfernung zum Stadtzentrum sind wir zwischen 30 Minuten und zwei Stunden bis zum Startpunkt der Wanderung unterwegs.

Und egal, wo die Wanderung endet: Die nächste Bushaltestelle ist nie weit. So geht es zur nächsten U-Bahnstation und – schwupps! – ist man wieder in der pulsierenden Stadt.

Blick vom Lion Rock über die ausgestreckten Füße auf Hongkong

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2. Wie sind die Wanderwege in Hongkong?

Die Wander-Infrastruktur in Hongkong ist hervorragend. Die Wege sind zweisprachig (Chinesisch und Englisch) ausgeschildert. An den Start-, End- und Kreuzungspunkten stehen meist Kartentafeln, und oft auch eine gepflegte öffentliche Toilette.

Viele Wege sind betoniert, das schützt sie vor Erosion im niederschlagsreichen Sommer und bei Taifunen. An den Steilhängen führen lange Stufenwege hinauf. Wandern in Hongkong ist also oft wie Treppensteigen. Wo die Wege und Stufen nicht betoniert sind, ist der Untergrund erdig, manchmal auch wurzelig und kann bei nassem Wetter rutschig werden.

Die Hügel sind zwar oft steil, die Wege aber nur ganz selten ausgesetzt. Trittsicherheit ist wie immer von Vorteil. Schwindelfreiheit benötigt man nur auf wenigen Abschnitten wie etwa am ›Suicide Cliff‹ (nomen est omen).

3 Wann ist die beste Reisezeit für Hongkong?

Prinzipiell kann man in Hongkong das ganze Jahr über wandern. Die Stadt liegt etwa auf derselben Breite wie Mexiko Stadt. Zum Wandern solltest Du allerdings ein paar Besonderheiten des Klimas in Hongkong beachten.

Im Sommer steigt die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur auf über 30 Grad. Verbunden mit der dann sehr hohen Luftfeuchtigkeit wird das Wandern schweißtreibend. Außerdem regnet es im Sommer am meisten. Dafür ist das Meer dann angenehm warm und lädt zu Badestopps ein.

Wir waren im Januar zum Wandern in Hongkong. Dezember und Januar sind die trockensten Monate des Jahres. Dafür wird es dann meist nur etwa 17 Grad warm. Bei uns hat es an einem Tag geregnet. Die restlichen Tage waren ziemlich diesig mit einer Tendenz zum Smog, zumindest im Stadtzentrum.

4. Die besten Wandertouren in Hongkong

Unsere 5 Wanderungen im Überblick.
Hello, Hong Kong! Vom Victoria Peak aus kann man sich einen Überblick verschaffen.

Tour #1: Rundweg am Victoria Peak

Der Victoria Peak ist mit 552 Metern die höchste Erhebung auf Hong Kong Island. Der bewaldete Berg erhebt sich direkt am Stadtzentrum. Entsprechend nah und atemberaubend sind die Blicke auf die Skyline, in die Straßenschluchten und auf Victoria Harbour, wie die Meerenge zwischen der Insel und dem Nordteil der Stadt heißt.

Zwar kommt man nicht direkt auf den Gipfel des Victoria Peak, dort stehen Antennen. Aber der kleine Rundweg um den Gipfel herum ist ideal, um einen ersten Überblick über die Stadt zu bekommen. Entsprechend viele Touristen gehen ihn vor allem an den Wochenenden. Wir sind den komplett asphaltierten Weg gegen Abend gegangen und haben fantastische Blicke auf die beleuchtete Stadt genossen.

  • Tourenbeschreibung & GPS-Track

    • Route: Die Route beginnt und endet am Peak Tower, einer Aussichtsplattform mit angeschlossenen Shopping-Center. Im Uhrzeigersinn führt der Rundweg zunächst durch bewaldete Hänge mit gelegentlichen Blicken auf die Südseite von Hong Kong Island. Der nordseitige Rückweg ist dann gespickt mit Aussichtspunkten auf das Stadtzentrum.
    • Weglänge: ca. 3,5 km
    • Zeit: ca. 1-1,5 h
    • Höhendifferenz: ca. 50 m
    • Schwierigkeitsgrad: leicht
    • Ausgangspunkt (zum Eingeben bei Google Maps): Peak Tower, 128 Peak Rd, The Peak, Hongkong
    • Anfahrt: Viele Besucher kommen mit der ›Peak Tram‹ aus dem Stadtzentrum hochgefahren, sie ist mit 130 Jahren eine der ältesten Standseilbahnen der Welt. Eine preiswerte Alternative mit weniger Warteschlangen bietet die Buslinie 15, die aus dem Stadtzentrum bis unmittelbar zum Peak Tower fährt.

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Tour #2: Über den Dragon’s Back

Die Hügelkette Dragon’s Back liegt ebenfalls auf Hongkong Island, allerdings nicht so nah am Stadtzentrum, sondern auf der Halbinsel Shek O. Großteils führt der Weg durch bewaldete Hänge, was ihn insbesondere im Sommer zu einem beliebten Wanderweg macht. Von der spärlicher bewachsenen Kammhöhe hat man herrliche Blicke aufs Meer – wobei Hochhäuser am Horizont einen daran erinnern, dass man immer noch in Hongkong ist. Die Tour endet in Big Wave Bay, einem Badeort mit Sandstrand, der – wer hätte es bei dem Namen gedacht? – auch bei Surfern beliebt ist.

  • Tourenbeschreibung

    • Route: Von der Bushaltestelle folgt man dem markierten Pfad auf die Anhöhe. Vom höchsten Punkt, dem 284 Meter hohen Shek O Peak, sieht man bereits Badebuchten auf der anderen Seite. In einem weit geschwungenen Bogen führt der Weg hinab nach Big Wave Bay, wo selbst im Winter und unter der Woche einige Strandcafés geöffnet waren. Am südlichen Ortsende steht dann schon ein Minibus, der uns zurück in die Stadt bringt.
    • Weglänge: ca. 8,5 km
    • Zeit: ca. 3 h
    • Höhendifferenz: ca. 300 m
    • Schwierigkeitsgrad: mittel
    • Ausgangspunkt: Bushaltestelle To Tei Wan, Shek O Road, Hongkong. Bei Google Maps heißt der Ort auch ›Junction of Hong Kong Trail Sec. 7 & Sec. 8‹.
    • Anfahrt: Die Buslinie 9 mit Endhaltepunkt Shek O fährt aus der Stadt zum Startpunkt. Zurück in die Stadt kommt man entweder auch mit der Linie 9 oder dem Minibus direkt ab Big Wave Bay.

    Link zur offiziellen Tourenbeschreibung

Tour #3: Zur Aussichtskanzel Lion Rock

Der Lion Rock ist quasi der Hausberg von Hongkong. Er ist Teil einer Hügelkette, die sich unmittelbar hinter den Hochhäusern von Kowloon erhebt. Vom Gipfel schaut man nahezu senkrecht hinab in die Straßen und über Kowloon hinweg auf Hong Kong Island. Ja, die Tour lebt zu 80 Prozent vom Ausblick – der Zu- und Abstieg sind eher unspektakulär. Aber der Ausblick allein ist die Mühe wert. Und mühevoll ist insbesondere die steile Stufenpassage beim Gipfelanstieg. Wir haben den Lion Rock als Überschreitung gemacht, An- und Abfahrt funktionieren prima mit dem Bus.

  • Tourenbeschreibung & GPS-Track

    • Route: Die ersten Meter von der Bushaltestelle legt man auf der wenig befahrenen Shatin Pass Road zurück, ehe der Wanderweg in einer Kurve nach links in die waldigen Hügel der Unicorn Ridge abzweigt. Der Untergrund ist ein Mix aus festgetretener Erde und ausgewaschenen Treppenstufen. Etwa auf halber Strecke eröffnet sich ein schöner Blick nach Norden in die New Territories. Später zweigt der Weg nach links ab und führt sehr steil in vielen Stufen bis zum Vorgipfel. Schon hier liegt einem Hongkong förmlich zu Füßen. Wenige Minuten später erreicht man den 495 Meter hohen Hauptgipfel, mit einer noch freieren Aussicht. Obwohl wir an einem eher trüben Tag am Gipfel stehen, sehen wir bis hinüber nach Hong Kong Island und weit hinaus aufs Meer. Das Raunen des Straßenverkehrs tönt herauf. Nirgends sind Natur und Megacity näher als hier. Wir überschreiten den Gipfel und steigen zunächst steil bergab. Ab dem Handover Pavillon ist der Weg asphaltiert. Je tiefer man kommt, desto höher wachsen die nahen Wohnblöcke wieder in die Luft. Inmitten der Bettentürme findet Google Maps die nächste Bushaltestelle. Und ab zurück in die Stadt.
    • Weglänge: ca. 5,2 km
    • Zeit: ca. 2,5 h
    • Höhendifferenz: ca. 400 m
    • Schwierigkeitsgrad: mittel
    • Ausgangspunkt: Fat Jong Temple an der Shatin Pass Road.
    • Anfahrt: Mit dem Kleinbus (mehrere Linien) zur Haltestelle Tsz Wan Shan Road; Outside Wo Tin House; Shatin Pass Estate.

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Tour #4: Auf dem MacLehose Trail

Kaum zu glauben, aber in Hongkong gibt es einen Weitwanderweg. Der MacLehose Trail – benannt nach einem ehemaligen Gouverneur von Hongkong und leidenschaftlichen Wanderer – führt in zehn Etappen über 100 Kilometer vom Sai Kung Country Park durch die Hügel am nördlichen Stadtrand bis zum westlichen Ende der sogenannten New Territories, wie alle Gebiete außerhalb von Kowloon und Hong Kong Island genannt werden. Wir haben eine Tageswanderung auf der zweiten Etappe gemacht – zu den wohl schönsten Stränden von Hongkong.

  • Tourenbeschreibung & GPS-Track

    • Route: Vom Sai Wan Pavillon führt der asphaltierte Weg auf und ab, mit Blicken auf das High Island Reservoir. Dieser Speichersee hat zwischen den bewaldeten Hügeln eine Art Fjordlandschaft geschaffen. Bald erreicht man mit Sai Wan den ersten Badestrand. Wer möchte, kann hier direkt am Strand sein Zelt aufstellen und campen. Über einen aussichtsreichen Küstenwanderweg geht es in die nächste Bucht, wo mit Ham Tin und Tai Wan zwei weitere Traumstrände warten. Nach einer Trinkpause im Strandcafé folgen wir dem MacLehose Trail von Ham Tin in die dicht bewaldeten Hügel. Kein Haus, kein Auto, hier fühlt man sich wirklich wie in subtropischer Wildnis. In Check Keng berührt der Weg noch einmal das Meer. Eine knappe Stunde später entlässt uns der MacLehose Trail an einer Landstraße. Keine drei Minuten ist es bis zu einer Bushaltestelle. Und keine fünf Minuten später kommt ein Bus, der uns zurück in den Fischerort Sai Kung und dann weiter zur Hongkonger U-Bahn bringt.
    • Weglänge: ca. 12 km
    • Zeit: ca. 4 h
    • Höhendifferenz: ca. 450 m
    • Schwierigkeitsgrad: mittel; der Weg ist durchgängig befestigt
    • Ausgangspunkt: Sai Van Pavillon.
    • Anfahrt: Privater Autoverkehr ist im Sai Kung East Country Park eingeschränkt. Wir haben uns mit dem Taxi von Sai Kung zum Pavillon fahren lassen (ca. 15 €). Insgesamt dauert die Anfahrt aus dem Stadtzentrum ca. 2,5 Stunden.

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Tour #5: Traumwanderung auf Lamma Island

Heute mal nicht mit U-Bahn und Bus zum Wandern in Hongkong, sondern mit der Fähre auf eine Insel.

Die 13,5 Quadratkilometer große Lamma Island ist der Hong Kong Island südwestlich vorgelagert. Ihre verzweigte Küste und die bis zu 353 Meter hohen Berge machen die kaum bewohnte Insel zu einem Naturidyll – wenn man über das Kohlekraftwerk im Westen der Insel hinwegsieht. Das können wir aber leicht, weil wir uns mit dem Ling Kok Shan einen 250 Meter hohen Berg im Osten der Insel vorgenommen haben.

  • Tourenbeschreibung & GPS-Track

    • Route: Nach 35 Minuten Fahrzeit legt die Fähre aus dem Stadtzentrum im Fischerort Sok Kwu Wan an. Vom Pier geht man zunächst über die Terrassen der vielen Seafood-Restaurants am Hafen – somit ist klar, wo wir am Ende unserer Tour einkehren werden … Am Ortsausgang biegt der betonierte Wanderweg nach links in die grünen Hügel ab. An diesem Donnerstagmorgen ist kaum jemand unterwegs, nur eine vergnügte Rentner-Clique, aus deren Handys romantische chinesische Musik tönt. An einer Wegkreuzung auf dem Sattel biegt man links ab und steigt nun über zahlreiche Stufen den Berg hinauf. Das Gute hier: Die Vegetation ist nur noch flach, und so eröffnet der komplette Weg über den Bergrücken herrliche Ausblicke über die Insel und später auch hinüber auf die Südseite von Hong Kong Island. Spätestens an der Sendestation auf dem Gipfel des Ling Kok Shan erkennt man gegenüber den Stadtteil Aberdeen und die Achterbahn im Ocean Park. Dazwischen queren Containerschiffe – wieder einer dieser kontrastreichen Hongkong-Momente. Die Granitfelsen etwas hinter der Sendestation sind der perfekte Ort für eine aussichtsreiche Mittagsrast. Da zieht sich die dunstige Wolkendecke wie ein Theatervorhang zurück und schenkt uns für ein, zwei Stunden Sonnenschein. Im T-Shirt nehmen wir den steilen Stufenabstieg, begleitet von zahlreichen Schmetterlingen. Der Badeort Shek Pai Wan ist jetzt, Ende Januar, menschenleer. Hinter den teils verfallenen Häusern zieht der Weg dann wieder den Hügel hinauf bis auf die Passhöhe und wieder hinab zu den Seafood-Restaurants …
    • Weglänge: ca. 7 km
    • Zeit: ca. 3 h
    • Höhendifferenz: ca. 380 m
    • Schwierigkeitsgrad: mittel
    • Ausgangspunkt: Sok Kwu Wan.
    • Anfahrt: In 35 Minuten mit der Fähre (fährt vormittags etwa stündlich) vom Central Ferry Pier auf Hong Kong Island.

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10 Weitere Sportmöglichkeiten in Hongkong

Wandern ist bei weitem nicht die einzige Möglichkeit, in Hongkong aktiv zu sein und die Natur zu genießen:

  • Viele der Trails sind auch zum Mountainbiken freigegeben. Außerdem gibt es spezielle Downhill-Strecken. Info und Guiding bei Mountain Bike Hong Kong.
  • Hongkong mit seinen vielen Stränden ist ein urbanes Paradies zum Surfen. Das TimeOut-Magazin – übrigens auch die Top-Quelle für Restaurant- und Nightlife-Tipps – verrät die besten Surfspots der Stadt.
  • Das Meer vor Sai Kung mit seinen vielen Inseln und Buchten eignet sich hervorragend für Touren im Seekajak oder auf dem SUP-Board. Hier eine schöne Paddeltour direkt ab Sai Kung (dort gibt’s auch Verleihe).
  • Der Granit, auf dem Hongkong gebaut ist, zieht Kletterer aus aller Welt an. Das Portal The Crag listet nicht weniger als 1000 Routen auf.
Hongkong gilt als Paradies für Foodies. Unser Autor probiert die beliebten Fishballs mit Currysauce. Urteil: »Geht so.«

11 Leider ein teures Vergnügen

Hongkong gehört zu den teuersten Städten der Welt. Vor allem der knappe Wohnraum macht die chinesische Sonderwirtschaftszone zu einer teuren Adresse.

Aber auch im Urlaub ist Hongkong alles andere als billig, vor allem was Hotels (umgerechnet 120 € und mehr für ein 4-Sterne-Doppelzimmer mit Frühstück) und Essen angeht. Hinzu kommen die Kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel (je nach Entfernung ca. 1-4 € pro Fahrt). Generell ist mit einem Preisniveau wie in der Schweiz oder in den USA zu rechnen, insbesondere auch bei alkoholischen Getränken (1 Pint Craft-Bier im Musikclub 11 €), Teetrinker sind klar im Vorteil.

Teure Restaurants können durch Streetfood umgangen werden. Das gibt es vor allem in Mongkok auf dem Festland (Kowloon) und in Sai Ying Pun, unserem Lieblingsviertel auf Hong Kong Island. Die chinesische Küche ist sehr fleischlastig. Wer keine Angst vor Hühnerfüßen & Co. hat, findet relativ leicht preiswerte Gerichte. Ein Hongkonger Klassiker wie gebratenes Gänsefleisch auf Reis mit etwas Pak Choi kostet im Straßenverkauf ca. 7,50 € pro Portion.

Nicht nur von den umliegenden Hügeln, auch vom Wasser aus betrachtet ist Hongkong eine beeindruckende Stadt.

12 Fazit: Wenn Du nach Hongkong kommst, bring Wanderschuhe mit!

Du suchst die ultimative Kombination aus Megacity und Outdoor-Sport? Dann bist Du in Hongkong richtig. Wir waren eine Woche lang dort und haben die Kombination aus abendlichem Trubel, täglichem Naturgenuss und spannenden Eindrücken sehr genossen.

Natürlich sollte man schon aus Klimaschutzgründen nicht für ein paar Tage Wandern um die halbe Welt fliegen. Aber wenn Du wie wir sowieso in der Gegend bist oder in Hongkong umsteigst, dann bleibe ein paar Tage in der Stadt und erlebe diese einzigartigen Kontraste.

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